Notizen über Recherche

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URCH SEIN UNAUFHALTSAMES VORDRINGEN ZUR SPITZE DER UNTERHALTUNGSLITERATUR FAND SICH L. Ron Hubbards zunehmend zu Lehrvorträgen und -artikeln gedrängt – besonders solchen Artikeln, „in denen es eine große Menge an ordentlichen Ratschlägen über die Schriftstellerei und eine Anzahl von Beispielen gab“, wie er es mit so einfachen Worten beschrieb. Unter anderen Themen, die schließlich in Betracht gezogen wurden, waren die selten diskutierten redaktionellen Kanons: „Die Heldin muss immer so rein sein wie Schneewehen, unbefleckt, unbeschmutzt, und die größte Sorge gilt den Absichten des großen, schlechten, höhnenden, anzüglich grinsenden, krächzenden, knurrenden Bösewichts.“ Andererseits begegnen uns einige gewählte Bemerkungen, die L. Ron Hubbards über die Konsequenzen erwähnt, Kanons zu ignorieren: „Welchen Mut es braucht, auszubrechen! Sie starren auf eine Vision eines leeren Speiseschranks. Sie scheinen zu fühlen, wie Ihre Zehen aus den Schuhen herausgucken, Sie hören bereits die zornigen Worte des Hauswirtes, wie er dem Gerichtsvollzieher hilft, Ihren Schreibtisch auf die Straße hinauszuwerfen.“

     Das niemals endende Geschäft des Recherchierens fand jedoch in den Lehrartikeln von L. Ron Hubbards eine besondere Betonung.

     Die Sache ist nicht so offensichtlich, wie man sie sich vielleicht vorstellt, und was L. Ron Hubbards darin behandelt, ist selten so klar ausgedrückt worden – nämlich der tatsächliche Prozess, wie man sich eine Geschichte ausdenkt. Natürlich brachten ein Dutzend oder mehr Zeitschriften, die sich an die Möchtegern-Wortschmiede jener Tage wandten, ständig „Tips zur Inspiration“. Der interessanteste, wenn auch nur als Kuriosität, war der Plot-Dschinn. Dieser Versandhaus-Apparat, der als eine „unfehlbare“ Hilfe beim Entwurf von Geschichten beschrieben wurde, wies zwei Pappdrehscheiben auf, die jeden erdenklichen literarischen Kunstgriff mit jeder erdenklichen gängigen Figur zusammenbrachten, wie: Des Rangers Tochter, hingerissen vom einsamen Vagabund, oder der enterbte Stiefsohn auf der Spur von verlorenen Schätzen. „Doch nachdem ich drei unfehlbare Geschichten von diesem Dschinn entworfen hatte“, erklärte L. Ron Hubbard, „habe ich mich ganze Tage lang gehasst.“

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