[Jedesmal, wenn Menschen entdecken, dass sie mit Unmöglichkeiten konfrontiert sind, lachen sie.]      Auf derartige Weise schwafeln wir alle. Wenn wir „Mist“ schreiben, entschuldigen wir uns dafür. Wenn wir „Kunst“ schreiben, verteidigen wir kriegerisch unser Recht zu verhungern. Auf diese Weise führen sich alle Schriftsteller selbst ins Gefecht, mit ihren daraus resultierenden Wunden. Es gibt tatsächlich nur wenige Burschen, die weder auf die eine noch die andere Weise darüber fühlen.

     Diese Auseinandersetzung von Kunst versus Essen entbehrt jeder Grundlage. Es ist eine Schimäre. Gemäß Voltaire muss man, wenn man sich streiten muss, seine Ausdrücke definieren, und gewiss ist es unmöglich, zwischen Kunst und Mist eine Grenze zu ziehen; denn wo das eine endet und das andere beginnt, hängt ganz vom Geschmack des Mannes ab, der die Unterscheidung macht.

     Wir werden also weiterhin stolpern und schwanken und uns entschuldigen, es sei denn, es ist möglich, irgendein allgemeines Prinzip zu entdecken, wodurch diese Dinge in Einklang gebracht werden können.

     Ganz zufällig entdeckte ich, was solch ein allgemeines Prinzip zu sein scheint. Gelegentlich wird in diesem Geschäft des Schreibens eine Person auserwählt, sich vor Bewerber dieses Berufs zu stellen und magische Worte von sich zu geben. Selten sind die Worte sehr magisch; gewöhnlich äußert der Schriftsteller, dass es ein schönes Geschäft sei, dass Herausgeber Manuskripte lesen würden und dass man produzieren müsse, um zu verkaufen.Weiter wagt sich der weise Sprecher niemals vor – denn er würde entdecken, dass er, was Verstehen anbetrifft, so einsam wie ein Adler im blauen Himmel wäre. Wenn man Reaktionen von Herausgebern nicht erlebt hat, kann man sie nicht verstehen. Wenn man nicht mit den Nöten der Technik des Schreibens in ihrer inquisitorischsten Form konfrontiert worden ist, kann man keinen Vortrag über relative Werte halten. Wenn man nicht von vornherein eine ziemlich mysteriöse Gabe hat, kann man überhaupt nicht schreiben. Und so läuft es.

     Aber bei diesem einen bestimmten Anlass war ich mit dem Inbegriff der Unmöglichkeit konfrontiert. Genauer gesagt wurde ich gebeten, dass ich „fünfundvierzig Minuten lang sprechen und alles über das Schreiben und Vermarkten von Kurzgeschichten erzählen solle“. Und da man fünfundvierzig Jahre lang sprechen könnte, ohne tiefer als zur Oberfläche des Fachgebietes zu gelangen, war dies ein Stichwort für Gelächter. Jedes Mal, wenn Menschen entdecken, dass sie mit Unmöglichkeiten konfrontiert sind, lachen sie.

     Dennoch war die Sache eine Herausforderung. In fünfundvierzig Minuten alles über das Schreiben und Verkaufen von Kurzgeschichten zu sagen, wäre das Gleiche wie das Erklimmen eines hohen Berges. Und dass ich es ablehnte, ihn zu erklimmen, verdross mich. Ich mag die Bestätigung von Unmöglichkeiten nicht. Es konnte nicht getan werden und es war nie getan worden und es würde nie getan werden ... außer ich könnte irgendein allgemeines Prinzip austüfteln, das das gesamte Gebiet in einem einzigen großen Schwung umfassen würde.


[Bild]

. . . . . . . . . 



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