[Es ist,  denke ich, weit besser, gelesen und vergessen worden zu sein, als überhaupt nie gelesen worden zu sein.]      „Warum nicht? Doch was ist schon dabei?“ Er entleerte seine Gabel in seine bodenlose Kaverne und schwenkte sie erneut vor meiner Nase. „Was ist schon dabei, sage ich. Du wirst deine Tage beschließen, ohne jemals irgendetwas wahrhaft Großes zu schreiben. Alles, was du wirst vorweisen können, ist ein Stapel Zeitschriften mit Eselsohren, von denen jede in dem Moment vergessen wird, wo sie an den Zeitungsständen durch die nächste Nummer ersetzt wird.“

     „Gibt es daran irgendetwas auszusetzen?“, sagte ich. „Besteht ein derartiger Unterschied zwischen dem Weglegen von Zeitschriften und dem Verstauen unveröffentlichter Manuskripte? Was das betrifft, mein nichts-befürwortender Freund, ist es, denke ich, weit besser, gelesen und vergessen worden zu sein, als überhaupt nie gelesen worden zu sein.“

[Bild]      „Du heuchelst. Ich bin wenigstens aufrichtig. Ich strebe wenigstens danach, etwas wahrhaft Großes zu schreiben. Meine Waren sind wenigstens nicht unter meiner Würde und wenn auch die wenigen, die ich veröffentlicht habe, kein Geld einbrachten, so trugen sie doch wenigstens ihren kleinen Teil zur wahren Literatur der Zeit bei. Ihr Schreiber der Unterhaltungsliteratur lasst mir die Haare zu Berge stehen. Ihr prostituiert eurem Magen zuliebe eine gottgegebene Gabe. Hör auf meine Worte“, sagte er, wobei er bedrohlich versuchte, meine Augen mit seiner nützlichen Gabel auszustechen, „du wirst es noch bereuen.“

     Damals war ich ganz schön amüsiert, da ich es war, der jene Ration Schinken und Eier bezahlte, die er so mannhaft zerfleischt hatte. Noch lange danach erzählte ich die Geschichte meinen Kameraden und erntete damit großen Applaus. Es war so komisch, sehen Sie, dass dieser zottige Schwachkopf die Geldquelle beschimpfte, die seine dringend nötige Mahlzeit bezahlt hatte. Doch durch den Lärm des Gelächters drang immer noch ein leiser Zweifel. Was er gesagt hatte, war vollkommen wahr. In der Tat war es so wahr, dass es mich sehr beunruhigte. Tausende und Abertausende von Seiten für die Zeitschriften zu schreiben, war von einem finanziellen Gesichtspunkt aus wunderbar. Aber Geld ist nicht alles – oder doch?

     Wie es nun einmal so ist, begann diese Auseinandersetzung lange bevor zwei der führenden Dichter des Pharaos sie zu wütender Flamme entfachten, die sie so weit durch die Jahrhunderte getragen hatte. Auf der einen Seite gibt es den Burschen, der sich selbst mit dem Gedanken tröstet, dass sein Werk, ungelesen, zu großartig ist; und auf der anderen Seite gibt es den Mann, der sagt, dass sein Werk, obwohl es nicht großartig ist, von vielen gelesen wird.


Kunst versus Essen Fortsetzung...



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