[„... das noch intensivere  Bemühen, jedem Wort Leben und Atem einzuhauchen.“]

     Es gibt weit mehr zu erzählen, besonders über den außerordentlichen Erfolg L. Ron Hubbards in seinen späteren Jahren sowohl bei den Kritikern wie bei seinen Lesern. Der internationale Bestseller Kampf um die Erde: Die Saga aus dem Jahr 3000 zum Beispiel ist nicht nur bis heute das umfangreichste einbändige Sciencefiction-Werk, sondern auch eines der am meisten ausgezeichneten. Zusätzlich zu den beiden Preisen der Academy of Science Fiction, Fantasy and Horror Films, dem Golden Scroll Award und dem Saturn Award, hat das Werk den italienischen „Tetadrama d’Oro-Preis“ erhalten (als Anerkennung für die der Geschichte innewohnende Friedensbotschaft) sowie einen Gutenberg-Sonderpreis für den außergewöhnlichen Beitrag zum Genre. Ähnlich wurde die zehnbändige Reihe Mission Erde geehrt, deren einzelne Bände an der Spitze internationaler Bestsellerlisten standen, was auf ein verlegerisches Phänomen hinauslief, und die insgesamt sowohl den Cosmos 2000-Preis von französischen Lesern als auch Italiens Nova-Sciencefiction-Auszeichnung erhielt. Ebenfalls erwähnenswert ist, was L. Ron Hubbards als Vorbild von Autoren in vielen Universitäten repräsentiert – was ganz besonders den L. Ron Hubbard -Flügel der Gorki Bibliothek in der Moskauer Universität mit einschließt – und alles weitere, was er für die moderne Unterhaltungsliteratur als Ganzes darstellt: „... einer der produktivsten und einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts“, um den Kritiker und Pädagogen Stephan V. Whaley zu zitieren. Aber es ist schließlich nicht der Zweck dieser Publikation, lediglich den Autor L. Ron Hubbards zu feiern; unser Ziel ist, von ihm zu lernen.

     Unter den verschiedenen folgenden Essays wird von L.Ron Hubbard ein gewisser „Professor für Kurzgeschichten ... [der] nichts über die praktische Seite der Dinge wusste“ erwähnt. Dieser Professor ist uns zufällig als Douglas Bement von der George Washington Universität bekannt – anscheinend wohlmeinend, aber ziemlich besessen von all dem Gewäsch akademischer Kritik, wozu folgende Punkte gehören: Die beabsichtigte Vorankündigung, der zeitlich richtig abgestimmte Ausgang, die einer Geschichte zugrundeliegende Stimmung und eine sorgfältig eingearbeitete Allegorie. L.Ron Hubbard gibt zu, als Student nichts gelernt zu haben; während er, wie er sagt, später als ein Gast am Rednerpult praktisch eine Revolte hervorgerufen hat, als er eine rentable Produktionsrate mit einhunderttausend Wörtern pro Monat definierte. (So viel zu der sorgfältig eingearbeiteten Allegorie.) Aber auf jeden Fall und trotz allem, was tatsächlich sorgfältig in L. Ron Hubbards Kurzgeschichten eingearbeitet ist, lassen sie nichts von Bements Wortreichtum erkennen.

     Tatsache ist, dass sich niemand mit größerer Offenheit und Authentizität an die Domäne der Autoren richtet als L. Ron Hubbard. Überdies sind seine Erklärungen zeitlos – für die Schriftstellerei der neunziger Jahre ebenso zutreffend wie damals, als er sich ursprünglich einen Weg in diesen pulsierenden Pulp-Dschungel erfocht. Es stimmt, dass das Taschenbuch seit langem das Pulp-Heft, die Tantiemenvorauszahlungen, den Penny-pro-Wort abgelöst hat; und die Kurzromane für den Massenmarkt existieren im amerikanischen Markt praktisch nicht mehr. Doch der Rest bleibt: die Agenten und Herausgeber, die Verlagshäuser und die Prozentsätze, die schonungslosen Kritiker, die Freitage ohne Schecks, „das noch intensivere Bemühen, jedem Wort Leben und Atem einzuhauchen“. Schließlich bleibt auch die Leidenschaft unverändert, „zu schreiben, schreiben und nochmals zu schreiben. Und es nie zuzulassen, dass Dinge wie Müdigkeit, Zeitmangel, Lärm oder irgendetwas anderes mich aus der Bahn werfen.“

     Zusätzlich zu didaktischen Essays aus seinen frühen Jahren sind Arbeitsnotizen über die Entwicklung der monumentalen Werke Kampf um die Erde und Mission Erde enthalten, sowie Artikel über das Konzipieren von späteren Drehbüchern. Beiläufige Bemerkungen über das Leben als eine „Manuskriptfabrik“ sind ebenso enthalten, und vieles andere, das sich aus der Aussage ergibt, „irgendwie habe ich im Geschäft des Schreibens angefangen“.



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